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Montag, den 23. März 2009 |
Beleuchtung von Human Maschine Interfaces
In diesem Newsletter widmen wir uns den Möglichkeiten, Human Machine Interfaces (kurz: Benutzerschnittstellen) zu beleuchten. Schlecht beleuchtete Arbeitsumgebungen sind nicht die einzigen Anwendungsgebiete solcher Technologien. Vielmehr können Beleuchtungselemente auch aus Gründen der Signalfunktion oder zur optischen Aufwertung eingesetzt werden. Die gängigsten und wirksamsten Methoden der Beleuchtung von Eingabefeldern hier im Überblick:
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1. LED-Taster Bei dieser Methode ist das entsprechende Leuchtelement direkt im Taster integriert. Dabei handelt es sich um LED in verschiedenen Farben mit langer Lebensdauer von ca. 50.000 Stunden. Durch transparentes Oberflächenmaterial bei Industrietastaturen können so Tasten effektiv beleuchtet werden. Sowohl Folie als auch Silikon können als Oberflächenmaterial auf Grund deren Teiltransparenz hinterleuchtet werden.
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2. Freie LED Die LED ist bei dieser Technologie baulich nicht an Taster gekoppelt. Möglich ist dadurch eine positionsunabhängige Anordnung als Signalindikator (z.B. Caps- Lock-Taste). Meist werden hierbei On-/Off-Modi visuell realisiert. Stand-Alone-LED können auch zur direkten Beleuchtung von Tasten genutzt werden. Beispielsweise sei eine Platzierung bei Silikontastaturen ohne mechanische Schaltelemente direkt unter der Taste genannt. Auch Schnappscheiben lassen sich beleuchten indem die LED darunter fixiert wird, ohne diese in das Schaltelement zu integrieren.
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3. EL-Folien Diese Form der Beleuchtung basiert auf dem Elektrolumineszenz Effekt: Halbleitermaterialien wandeln bei Anlegen einer Wechselspannung Energie zu Licht. Somit leuchtet die gesamte EL-Folie welche sich unter der eigentlichen Bedienfolie befindet. Dies erlaubt die Realisierung nahezu layoutunabhängiger Bedienflächenbeleuchtungen. Allerdings ist die Lebensdauer nicht derart hoch wie bei den anderen Technologien. Die Leuchtkraft sinkt nach 10.000 Stunden auf etwa die Hälfte der ursprünglichen.
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4. Kunststoff-Lichtleiter Auch hier wird als Lichtquelle eine LED eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen Technologien wird das Licht in Lichtwellenleiter geleitet. Diese Lichtleiter sind angeraut, so dass das Licht an ausgewählten Stellen austritt. Diese so genannte Fiberlight-Methode kann vielseitig eingesetzt werden; auf Grund der Lichtstreuung und der individuellen Länge der Lichtleiter sind der Größe der Bedienflächen keine Grenzen gesetzt.
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