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IO-Link ist die erste, weltweit standardisierte IO-Technologie (IEC 61131-9) um mit Sensoren und auch Aktoren zu kommunizieren.

Es besteht aus einem IO-Link Master und aus verschiedenen Komponenten mit IO-Link Schnittstelle, z.B. Signalsäulen (Sensor, Aktoren oder beides). Es ist kein Bussystem sondern eine Punkt-zu-Punkt Schnittstelle. Ein Bussystem kann aber dazu dienen, die Entfernungen zwischen SPS und Maschine zu überbrücken, da IO-Link auf 15 Meter begrenzt ist.

IO-Link ist abwärtskompatibel und kann problemlos in alle vorhandenen Systeme integriert werden. Die Verdrahtung erfolgt durch ein herkömmliches 3-adriges, ungeschirmtes Kabel (Spannung und IO-Link-Port). Fällt ein Bauteil (beispielsweise ein Master) aus, so kann der neuen Master vom Gegenspieler (also beispielsweise vom Sensor) lernen. Die beiden Geräte kommunizieren über das IODD-Protokoll ständig miteinander. Bislang mussten die Sensoren am Gerät direkt konfiguriert werden, dies kann nun direkt von der zentralen Steuerung getan werden – und das in Echtzeit!

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